
EMI (Eye Movement Integration) in Iserlohn
EMI (Eye Movement Integration) nach Connirae und Steve Andreas
Belastende Erfahrungen können innerlich so präsent bleiben, dass sie das Erleben im Alltag beeinflussen – obwohl man sich eigentlich etwas anderes wünscht. EMI nutzt gezielte Augenbewegungen, um das Gehirn dabei zu unterstützen, diese Erfahrungen auf neue Weise einzuordnen und zu verarbeiten.
Belastende Erfahrungen neu einordnen
Viele Menschen erleben, dass belastende Situationen dadurch an emotionaler Intensität verlieren und sie mit mehr innerem Abstand auf das Erlebte blicken können. Das kann dabei helfen, neue Handlungsmöglichkeiten zu entdecken und im Alltag wieder mehr Sicherheit und Flexibilität zu gewinnen.
EMI als Teil des therapeutischen Prozesses
Mir ist dabei wichtig, dass diese Methode nicht losgelöst, sondern als Teil einer Psychotherapie für Erwachsene eingesetzt wird. Ob und wann die Methode sinnvoll ist, entscheiden wir gemeinsam – abgestimmt auf Ihre persönliche Situation, Ihre Ziele und den bisherigen Therapieverlauf.
Häufige Fragen zur EMI-Therapie
Während der therapeutischen Arbeit werden belastende Erinnerungen und die damit verbundenen Wahrnehmungen behutsam in den Blick genommen. Dabei folgen die Augen verschiedenen geführten Bewegungsmustern. Gleichzeitig wird ein Satz wiederholt, den wir gemeinsam formuliert haben und der Ihre Erfahrung zusammenfasst. Was dabei auftaucht, kann von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein. Gedanken, Gefühle, Bilder oder Körperempfindungen können sich verändern oder neu miteinander in Verbindung kommen. Mir ist wichtig, dass das Vorgehen für Sie nachvollziehbar bleibt und wir schauen, was zu diesem Zeitpunkt passend ist.
Während der Augenbewegungen können unterschiedliche Wahrnehmungen in den Vordergrund treten. Vielleicht tauchen Erinnerungen, Bilder oder Gedanken auf, vielleicht werden Gefühle oder Körperempfindungen deutlicher. Manchmal entstehen auch Verbindungen zu anderen Erfahrungen, die zunächst gar nicht im Mittelpunkt standen. Es gibt dabei keine bestimmte Reaktion, die eintreten muss. Was Sie wahrnehmen, ist individuell und kann im therapeutischen Prozess gemeinsam betrachtet werden.
Auch nach einer Sitzung kann das, womit wir uns beschäftigt haben, noch eine Zeit lang nachwirken. Gedanken, Gefühle, Erinnerungen oder Körperempfindungen können noch einmal auftauchen oder sich anders anfühlen als zuvor. Wie stark eine Sitzung nachwirkt, ist individuell verschieden. Was Ihnen zwischen den Terminen auffällt oder Sie beschäftigt, können wir in der nächsten Sitzung aufgreifen.
Belastende Erfahrungen werden nicht immer als vollständige und zusammenhängende Erinnerung erlebt. Manchmal stehen einzelne Bilder, Gefühle, Körperempfindungen oder bestimmte Situationen stärker im Vordergrund. Nicht jede Erfahrung muss bis ins Detail erzählt werden. Was im therapeutischen Prozess aufgegriffen wird und wie intensiv wir uns damit beschäftigen, richtet sich nach Ihrer persönlichen Situation und dem bisherigen Therapieverlauf. Mir ist dabei wichtig, behutsam vorzugehen und gemeinsam zu schauen, was zu diesem Zeitpunkt für Sie möglich und passend ist.
Nicht jede Erfahrung muss bis ins Detail erzählt werden. Was im therapeutischen Prozess aufgegriffen wird und wie intensiv wir uns damit beschäftigen, richtet sich nach Ihrer persönlichen Situation und dem bisherigen Therapieverlauf. Mir ist dabei wichtig, behutsam vorzugehen und gemeinsam zu schauen, was zu diesem Zeitpunkt für Sie möglich und passend ist.
Sowohl EMI als auch EMDR beziehen Augenbewegungen in die therapeutische Arbeit ein. Es handelt sich jedoch um unterschiedliche Methoden mit einer jeweils eigenen Entwicklung und Vorgehensweise. Welche Methode im individuellen therapeutischen Prozess sinnvoll sein kann, hängt von der persönlichen Situation und dem jeweiligen Anliegen ab. Weitere Informationen zu EMDR finden Sie auf der entsprechenden Seite.
